In der Tiefe liegt die Kraft – eine traumasensible Reise
Shownotes
1:1 Mentoring Wenn dich diese Episode bewegt hat und du dein eigenes Ringen nicht allein tragen möchtest, begleite ich dich gern im 1:1 Mentoring. Hier findest du meinen Kalender:
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Inspiration zur Folge lieferten
Worthaus - Prof. Dr. Dr. Irmgard Fischer
Sebastian Rink ](https://www.sebastianrink.de))
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Holy Mentor, was für eine alte biblische Geschichte man mit deinem Leben zu tun haben als du vielleicht denkst.
00:00:07: Ich bin Sarah Deine House und in diesem Podcast möchte ich dir erzählen und mir teilen wie Gott als mein Holy Mentore fungiert und durch alte bekannte bibliche Geschichten neu zu mir sprecht und mir hilft neue Perspektiven auf mein Leben zu bekommen.
00:00:24: und vielleicht steckt auch etwas für dich damit dran.
00:00:28: Lass uns direkt rein starten.
00:00:29: Ich möchte heute über Jona sprechen, Jona und der Fisch.
00:00:34: Die Geschichte kennen viele aus alten Kinderbüchern oder aus der Kinderbibel.
00:00:40: Der widerspenstige irgendwie etwas trottelige Prophet, der Gott einfach nicht gehorchen will, der Sturm- und der Wahl die nie so richtig bedrohlich wirken.
00:00:49: und das Happy End dass Jona dann doch tut was Gott will und gehorsam ist und die bösen Menschen von Niniwee dann plötzlich gute Menschen werden.
00:00:58: Und ich möchte diese Geschichte, die wir vielleicht alle kennen oder auch vielleicht noch nicht kennen, gerne ein bisschen aus einer anderen Sichtweise erzählen und mehr aus einer traumaorientierten Sichtweise.
00:01:14: Weil Gott durch diese Geschichte Jona in der Bibel sehr stark zu mir gesprochen hat und sich für mich dadurch einige Dinge geklärt haben verstanden habe, neues neues anderes differenziertes Gottesbild bekommen habe und ein anderes Sicht auch auf Schwierigkeiten die ich in meinem eigenen Leben habe.
00:01:39: Und ich möchte auch diese Juna-Geschichte so ein bisschen aus der Saltiere rausnehmen oder aus der Märchenperspektive und stärker die menschliche Perspektive rein nehmen, die in mein Leben gesprochen hat und vielleicht auch in deinem Sprechen kann.
00:01:56: Vielleicht noch mal kurz, nachher zähle ich habe es eben schon mal kurz angerissen.
00:02:00: Jona war ein Prophet, er hat auch schon vorher bevor die Geschichte war prophetisch gewürkt und das Wort des Herrn kam zu Jona.
00:02:10: Es sollte nach Niniweg gehen in die große Stadt und den Menschen dort ins Wissen reden.
00:02:15: ja ihr böses Tun ist dazu angekommen und in der Bibel steht dann direkt da machte sich Jona auf den Weg aber genau in die andere Richtung.
00:02:23: Er wollte vor dem Herr nach Tasis fliehen.
00:02:25: Das ist auf der ganz anderen Seite der Welt, so damaligen Zeit in Westen und hat dann einen Schiff genommen und wollte dem Herrn aus den Augen
00:02:35: kommen.".
00:02:36: So jetzt wird das erst mal so ein bisschen lächerlich.
00:02:40: Ha ha!
00:02:40: Der läuft erstmal genau in die andere Richtung und man kann es aber auch so auslegen ja dass er jetzt ungehorsam ist und dass da natürlich der Sturm kommt um der Malinstift.
00:02:49: Und mich hat diese Geschichte und die Darlegung schon seit längerer Zeit irritiert, weil ich mich total in den Junna hineinversetzen kann.
00:03:00: Ich kann mich in den Juna hinein versetzen, dass er wahrscheinlich totale panische Angst hat als dieses Wort von Gott zu ihm kommt und er genau deshalb erst mal in eine genau andere Richtung läuft, weil er denkt damit kann ich jetzt gerade überhaupt nichts anfangen.
00:03:16: das entspricht gerade überhaupt nicht dem, was ich vielleicht für mein Leben vorgesehen habe.
00:03:22: Was sehen wir entspricht?
00:03:25: Was ich jetzt vielleicht auch gut anfühlt oder was ich richtig anfühle?
00:03:30: Vielleicht hab' ich ja auch das falsch verstanden und da falsch gehört.
00:03:34: Was noch dazukommt ist bei Jona.
00:03:38: die große Stadt Neniwee isst die Hauptstadt von dem asyrischen Reich.
00:03:42: Die Assyrer waren so die schlimmsten Kriegstreiber, ein brutalstes Volk was die Israeliten, zu denen der Jonah gehört, abgeschlacht haben.
00:03:52: Die Welt quasi dem Erdboden gleichgemacht haben... Also die Angst, die Jonah hat nach Nineveh zu gehen ist absolut berechtigt und ich glaube nicht nur dass es eine reine Angst war und ich glaub auch nicht das Jonah ungehorsam sein wollte sondern ich gehe davon aus, dass Jonah ein Trauma hat.
00:04:16: Und ein Kennzeichen von Trauma ist unter anderem, dass ein Fluchtreflex entsteht.
00:04:21: Vielleicht habt ihr das schon mal gehört?
00:04:22: Flight-of-Fight-Modus.
00:04:25: Das Nervensystem ist total überreizt bis emotional total erschöpft und überfordert.
00:04:31: Und alles erscheint... Ängste erscheinen riesengroß oder der Kopf macht es riesengros.
00:04:38: Interessanterweise ist auch in dem ganzen Buch Juna sehr viel das Wort groß erwähnt.
00:04:44: Also große Stadt Starker Wind, ungeheuer große Stadt.
00:04:52: Noch mal eine große Stadt in die Höhe wachsen.
00:04:54: Großer Wal, großer Fisch, nicht vom Wahlgespräch sondern großer Fischt.
00:05:00: Alles erscheint riesig groß und Jonas flieht meines Erachtens nach genau in die andere Richtung weil er ein Trauma hat von diesen Asyrern.
00:05:15: ne panische Angst.
00:05:17: Vielleicht ist aus seiner eigene Stadt zerstört worden, das weiß man nicht so ganz.
00:05:22: Aus der biblischen Erzählung was es hervorgeholt hat.
00:05:26: aber ich möchte gerne einfach mit euch mal diese Brille aufsetzen und was daraus dann resultiert.
00:05:33: Damit davon ausgeht dass Juna ein Trauma hat und panische Angst hat Dann ist die erste körperliche Reaktion biologische Reaktionen in deinem Körper.
00:05:43: erstmal entweder Flucht also Flight, Fight.
00:05:48: Also ich erstache, ich kämpfe oder ich gehe in Fluchtmodus.
00:05:52: Und Jona flieht genau in die andere Richtung und will erstmal dem Herrn aus den Augen kommen weil er das Ganze überhaupt nicht ertragen kann, nicht aushalten kann.
00:06:02: Verstehe das total?
00:06:04: Ich habe das selber in meinem eigenen Leben schon gemacht oder mache das häufig und ich erkenne dass ich in diesem Kreislauf immer wieder reinkomme.
00:06:16: Das Wort des Herrn ist auch zu mir gekommen.
00:06:19: Ich habe das sogar aufgeschrieben und seit einigen Jahren fliege ich davor, also ich hab das auch schon mal ausprobiert und dann habe ich ja gemerkt, oh, das funktioniert nicht so richtig?
00:06:28: Und dann bin ich davon ausgegangen, vielleicht habe ich das alles voll verstanden und vielleicht soll es gar nicht so sein oder der Zeitpunkt ist noch nicht da richtige und bin genau in die andere Richtung gegangen und bisher war ich damit noch nie so wirklich richtig erfolgreich.
00:06:47: Da hat Gott schon mal, oder da habe ich mich mit Karkannen diese Geschichte Jona auch auf mich zu.
00:06:52: Und ich dachte sofort als er es gelesen hab und ich hab das tatsächlich auch in den Siebten Zwölften im Jahr zwei Tausend Dreiundzwanzig an der Bibel gestiegen... Das bin ich!
00:07:01: Ich weiß dass ich vieles von Jona in mir trage.
00:07:06: Dass ich Jona Anteile in mir habe.
00:07:09: Dass Gott was zu mir stricht.
00:07:11: und mein Erster Impuls ist erstmal Flucht.
00:07:14: Auf gar keinen Fall erst mal in die andere Richtung Aus Angst, aus Scham, aus was denken die anderen Menschen?
00:07:21: Egal was.
00:07:23: Aber erstmal ja eine Flucht und man denkt immer so Feinde!
00:07:29: Ja ich habe keine Feinde es greift mich niemand an in diese Richtung.
00:07:33: Lass uns mal das Wort Feinde oder Assyrer war den Angstgegner Oder Dinge vor denen wir Angst haben bezeichnen Wovor hast du Angst und Flüchtest Und vielleicht willst du das auch noch gar nicht so richtig wahrhaben, dass das so ist.
00:07:50: Dass es gar keine Flucht ist sondern ein bisschen Erklärung warum man dies oder jenes nicht tut weil's gerade nicht passt, da gerade die Zeit nicht ist weil die Kinder so klein sind, weil Geld nicht da ist oder keine Ahnung.
00:08:00: es gibt ja immer irgendwelche Erklärungen dafür warum man irgendwas nicht tun möchte und davor fliehen möchte.
00:08:08: Interessanterweise und das glaube ich auch verbinde ich aus mit mir Es gibt da diesen äußeren Feind Nenewee und die Asyra.
00:08:21: Und was ich aber eigentlich glaube, was die Geschichte von Juna uns sagen will ist hauptsächlich ein innerer Konflikt... ...und Trauma is ja ein inneren Konflik.
00:08:30: Das ist ja das, was in mir stattfindet.
00:08:32: In meinem Körper, in meinen Kopf, in meinem Innersten!
00:08:37: Da ist etwas mit dich konfrontiert werden, bevor ich panische Angst habe oder was mal eine Traumareaktion ausgelöst hat und ich soll scheinbar jetzt wieder damit konfrontieren werden.
00:08:48: Das ist ja das, was Gott mit Jona da tut.
00:08:51: Der soll ja dahin gehen direkt in diese Stadt.
00:08:55: und dass Jona als einziger Mann Angst hat!
00:09:00: Als einziger Man aus dem israelischen Volk jetzt in eine Stadt zu gehen, in das Zentrum der Grausamkeit und reden soll wo die anderen nur handeln und abschlachten und töten und foltern und zerstören.
00:09:15: Ist denke ich auch ziemlich... Nachvollziehbar.
00:09:20: In der ganzen, in dem ganzen Buch Jona wird klar dass Juna nicht den Herrn aus dem Auge gehen kann.
00:09:28: Das kenne ich auch sehr gut.
00:09:29: die Flucht funktioniert selten.
00:09:31: Die Flucht funktioniert generell selten wenn ich vor irgendwas fliehen will weil ich das immer mitnehme egal wohin ich gehe.
00:09:37: Das habe ich ja auch gemerkt als ich ausgewandert bin und ich glaube da können viele relate.
00:09:43: man denkt oft Wenn ich dann erst mal da bin, dann wird's besser.
00:09:47: Aber wenn ich erstmal das Geld habe, wird es besser.
00:09:49: Wenn ich erstmal äußerlich irgendwie ein Glück herstellen konnte oder was sich äuzerlich verändert hat, dann würde sich mit Sicherheit auch innerlich etwas verändern.
00:09:58: Manchmal kann das vielleicht auch so sein... Ich hab festgestellt, man nimmt sich immer selbst mit.
00:10:04: Egal wohin ich gehe, egal wie weit ich flüchte!
00:10:08: Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich beflüchtet bin.
00:10:11: Es war einfach für mich Zeit auch was anderes zu machen.
00:10:13: aber in gewisser Weise habe ich schon auch gemerkt das viele Dinge natürlich mitgekommen sind die vielleicht gedacht haben könnte ich hinter mir lassen und Das finde ich wird auch bei dem buch jona klar.
00:10:26: Kannst weder den herrn aus den augen gehen noch deinen inneren konflikten weil die immer mit kommen und Vielleicht dachte jona auch dass er da war es schon bewältigt hat und ist gar nicht bewältigen kann.
00:10:39: Das geht mir immer wieder so, dass es immer mal was hochkommt.
00:10:45: Wo ich dachte das habe ich eigentlich schon längst bewältigt.
00:10:49: und dann geht in der Geschichte geht soweit er, dass Juna dann eben auf diesem Schiff ist und auf einmal ein starker Wind losgeht.
00:10:56: Und die Matrusen, da betet jeder an seinen eigenen Gott.
00:10:59: und interessanterweise, was macht der Juna?
00:11:03: In diesem starken Strom, weder hat er Angst noch betet er, ellikt sich einfach schlafen.
00:11:08: Und das ist für mich ein weiterer Indikator dafür, dass Jona einfach emotional total erschöpft ist.
00:11:13: Die misst irgendwie alles egal es sind alles zu viel.
00:11:17: Das was da gerade passiert ist Freezing.
00:11:19: also er stellt sich schlafen erstellt sich fast schon tot er start und Es muss der Kapitän quasi runter kommen zu ihm unter Deck und ihm sagen Kannst du nur schlaven jetzt fangen an zu beten Vielleicht kann dein Gott uns retten und dann müssen wir nicht untergehen.
00:11:38: Der Jonah, der gibt dann auch zu, dass er schon daran ist vermutlich.
00:11:41: Er weiß ganz genau das sein Gott ihn sucht und dass der Sturm wegen ihm losgegangen ist und dass Gott einen Auftrag für ihn hat, vor dem er nicht entkommen kann.
00:11:50: Und sagt ja noch, dass eher den Herrn den Gott des Himmels vererrt und des Meers und des Festlands die Matrosen, die versuchen dann sogar nochmal, die so eine Erdwüchte haben voll diesem Gott von dem er spricht alles noch zu tun um ihn zu retten oder das Tod zu retnen.
00:12:08: Aber sie ziehen dann auch ein Los und der Jonas sagt, komm hier werft nicht.
00:12:13: Ins Meer ist total lebensmüde und will auch lieber sterben als diesem Auftrag nachzugehen.
00:12:20: Und die werfen ihn dann ins Meer und hat sich das Meer ja sofort beruhigt.
00:12:23: Die Matrosen hat das quasi sogar noch bekehrt.
00:12:26: Sie sind erfüchtig geworden vor diesem Gott und haben ihn dann auch hinterher sogar angebetet und gelübter abgelegt.
00:12:35: Was dann passiert... ...ist dass der Herr einen großen Fisch schickt und den Jona quasi vor dem Ersrinken rettet.
00:12:46: Und dieser Fisch, dieser große Fisch wo in den Kinderbüchern dann noch einmal so gemalt wird wie Jona in diesem großen Fischt drin sitzt und da ist er drei Tage und drei Nächte.
00:13:01: Übrigens auch wie Jesus, der drei Tage um drei Nichte gestorben worden wieder auferstanden ist.
00:13:13: Vakuum funktioniert, wie so ein Urot.
00:13:16: In die Tiefe ist er hinab und Gott hat ihn in dieser Tiefe aufgefangen durch diesen Wahl.
00:13:25: Und das ist was, was ich im eigenen Leben erlebt habe.
00:13:28: Das Gott an den ich glaube, ist kein Gott wo alles zahm ist und wo nur Frieden herrscht und alles schön ist und alles heiter.
00:13:39: und ich muss nur beten und dann wird alles wieder gut ganz im Gegenteil sehr viele Stürmer erlebt und erlebe die auch nach wie vor, aber ich erlebe das in dem Sturm Gott da ist.
00:13:51: Und dass Gott nicht immer nur vor mir hergeht sondern manchmal auch neben mir oder hinter mir tatsächlich, weil ich glaube nicht, dass Gott ihn in diesen Sturm reingeführt hat.
00:14:01: Jonah ist ja alleine hingegangen, aber Gott ist mitgegangen.
00:14:05: Das finde ich eine wunderschöne Erzählung in der Geschichte, die finde ich total untergeht, aber die ich aus meinem eigenen Leben kenne dass wenn der Sturm kommt und ich das Gefühl habe, ich ertränke, dass Gott was schickt.
00:14:19: Was mich hilft!
00:14:19: Was mich trägt?
00:14:21: Was mich wie ein U-Boot, wie ein Fisch oder was auch immer hält.
00:14:26: Und das Interessante ist, was auch in der Juna Geschichte basiert... Das rettet mich nicht sofort.
00:14:33: Er wird ja nicht sofort an das Ufer gezogen.
00:14:35: Ich glaube manchmal hat es schon auch passiert aber im Juna Buge ist er erstmal drei Tage und drei Nächte unter Wasser in der Tiefe.
00:14:44: Und diese Tiefe, in die er da hineingezogen wird, die wird heilsam zu ihm.
00:14:51: und das habe ich erlebt!
00:14:53: Dass Gott sich in die Tiefe manchmal auch zieht oder dass Stürme dich in diese tiefe ziehen, dass Gott aber da ist und dir ganz tief begegnen will und das alles tut um dich zu heilen.
00:15:04: Ich glaube, ich unterstelle Gott dass er das Trauma von Jonah heilen will und dass er ihn wieder in seinen Purpose hineinführen möchte, in seine Bestimmung.
00:15:14: Und ihm einen großen Auftrag gibt, von dem er große Angst hat aber wo er hinterher eigentlich sehr geheilt und gestärkt hervorgehen kann.
00:15:22: Will es gleich noch ein bisschen aufschlüsseln?
00:15:24: Aber jetzt erstmal nochmal zu den Fisch- und U-Boot oder Vakuum... ...In der Tiefe!
00:15:30: Ich glaube, dass diese Tiefe, in die er hineingezogen worden ist, heilsam ist ihn wieder zur Besinnung bringen soll.
00:15:40: Zur Besinnungen, was eigentlich wirklich zählt wie es eigentlich wirklich ist.
00:15:45: und in diesem Fischbauch im Bauch des Fisches betet Jona dann auch zum Herrn.
00:15:51: interessanter weiß auch das erste Mal seitdem das Wort des Herrn zu Jona kam weil sein erster Reflex war nicht ich bete jetzt zu Gott und auch auf dem Schiff hat der ja noch nicht mal gebetet sondern in dieser Tiefe hat er dann erkannt, wer eigentlich größer ist als er selber und dass er davor gar nicht von dieser Größe gar nicht flüchten kann.
00:16:12: Aber das dieses Wesen Gott was viel größer isst als er und wir ihn aus dem Abgrund gezogen hat.
00:16:23: Das ist quasi ein Dankgebet.
00:16:24: Wir können das nachlesen.
00:16:27: in Jonah zwei All deine Wellen und Wogen.
00:16:30: sie schlugen über mir zusammen, da dachte ich jetzt bin ich verloren, verstoßen aus deinen Augen des Wasserstands mir bis zum Hals.
00:16:36: Zum Grund der Berge bin ich nabgestiegen.
00:16:38: Nur warst mein Leben aus dem Abgrund bezogen.
00:16:41: als ich am Ende war, erinnerte ich mich an den Herrn.
00:16:44: Mein Gebet drang zu dir durch bis an den heiligen Tempel.
00:16:47: Wer sich an Nichtigkeiten klammert verliert seinen einzigen Halt im Leben.
00:16:50: Ich aber will die mit lauter schlimmer danken.
00:16:53: Schlachtopfer will ich dir darbringen.
00:16:54: auch meine Glübde werde ich erfüllen.
00:16:57: Hilfe findet sich bei dem Herrn.
00:16:59: Und das ist auch was, was ich für mich selber festgestellt habe und immer wieder feststelle – dass in der Tiefe und dass der Sturm mich nicht zum Ertrinken bringen sondern immer wieder ich nie tiefer fallen kann als in die Arme von Gott!
00:17:15: Und in dieser Tiefe mir Gott noch viel näher und tiefer und stärker begegnet und mir einfach begegnen will und mich heilen will.
00:17:26: Dann passiert in Kapitel drei, der Fisch Jona ausspuckt und Gott nicht locker lässt, um das Wort von Gott zum zweiten Mal zu Jona kommt.
00:17:39: Und er sagt auf geht's nach Nenewee in die große Stadt und redet ins Gewissen.
00:17:43: ich werde dir sagen was du ihr verkünden sollst.
00:17:46: Da machte sich Jona auf und ging nach Nenniewee.
00:17:48: Diesmal folgte er dem Wort des Herrn aber Neniewee war aber ungeheure große Stadt.
00:17:54: Dann brauchte drei Tage um sie zu durchwandern und Jonah wanderte aber nur einen Tag.
00:17:58: Und rief noch vierzig Tage, dann wird den Niveau zerstört.
00:18:03: Und interessanterweise folgt dann etwas was ich sehr erstaunlich finde... Da glaubten die Leute von den Nieveausen!
00:18:10: Sie riefen ein Fastenaus und zogen Trauerkleider an alle ohne Ausnahme und die Sache kam sogar vor dem König und aus der Esse umgekehrt.
00:18:19: Was da passiert finde ich total erstaundlich weil Erst mal genau, Gott hat es nicht locker gelassen und Gott kommt noch ein zweites Mal zu dir.
00:18:29: Und ich glaube der sagt das ist noch ein drittes und viertes und fünftes Mal.
00:18:32: Das ist zumindest das was ich auch erlebt habe.
00:18:35: Solange bis man's dann eben begriffen hat... ...und es wird leichter als gedacht!
00:18:43: Die Angst war riesengroß die Sorge war riesengroß unbewältigend überwältigen und es schien unbeweltigbar.
00:18:52: Es erschienen unmöglich für ihn sodass er sich sogar Todesgefahr ausgesetzt hat, heute als andere Ende der Welt laufen.
00:19:00: Und Gott hat eigentlich alles schon vorbereitet, dass es gar nicht so schlimm für ihn sein wird.
00:19:06: Denn er musste noch nicht mal weitlaufen – er ist nur einen Tag durch die unheure große Stadt, dann hat nur ein Satz gesagt, noch vierzig Tage und dann wird Nenivir zerstört!
00:19:16: Dann sind alle umgekehrt, alle ohne Ausnahme, absolut alle, sogar der König.
00:19:25: Das ist etwas, was mich Mut macht.
00:19:28: Dass wenn Gott dir einen Auftrag gibt und nach mir, dass uns vielleicht das erste Mal Angst macht aber er uns nichts gibt, was unbewältigbar ist oder was uns kaputtmacht oder was es uns zerdrückt, was uns fertig macht sondern Jesus sagt ja auch wir sollen die Last tragen, die er uns gibt, das Joch nehmen, was er uns gebt Und das was wir uns selber oft auf würden viel schlimmer essen als das was eigentlich Gott uns liebt.
00:19:59: Nichtsdestotrotz ist Jonah dann, obwohl alle umgekehrt sind, alle hundertzwanzigtausend Menschen... Gott hat dann beschlossen es hat seine Meinung geändert, so steht das in der Bibel.
00:20:13: Es tat ihm dann leid dass er sie vernichten wollte und hat beschlossen seine Drohung nicht wahr zu machen.
00:20:18: Da hat sich natürlich Jona total darüber geärgert in Kapitel IV.
00:20:21: Der wird richtig zornig da drüber und will wieder lieber sterben, weil er sagt, ich wusste ganz genau dass du so beim Herzen bist.
00:20:28: und jetzt reicht's mir aber!
00:20:30: Du bist zu reich an Knade und jetzt lass mich lieber sterb'n.
00:20:33: Und Gott anfragt ihn dann ja und die Frage stellt er ihm zweimal Hast du recht das du so zornigt bist?
00:20:42: Ähm.. Ich finde ja... Ich finde Jona hat Recht, dass er so zonig ist.
00:20:49: Ich finde, dass er Recht hat aus verschiedenen Gründen und zwar einmal weil er ein Prophet ist.
00:20:54: Und ein Prophet sagt ja das was der Herr ihm aufträgt.
00:20:59: Er ist davon ausgegangen, dass das dann auch wahr wird, weil es hat ihm ja Gott aufgetragen.
00:21:03: Und Gott hat seine Meinung geändert, weil die wirklich alle umgekehrt sind.
00:21:11: Vielleicht hätte ihr Juna jetzt eher gefreut, dass sie wirklich zerstört werden, dass sich die Drohung wahr macht dass eben so ein starker Feind war und Gegner, weil die so viel Unrecht getan haben.
00:21:25: Für mich hat das nichts damit zu tun, dass er jetzt gehorsam ist oder endlich das Richtige tut, sondern er kennt ja auch ein Stück weit welche Macht einfach größer ist als er selber und was er eigentlich für einen Auftrag hat und hat vielleicht ins Geheim gehofft, dass sie jetzt da alle untergehen werden?
00:21:45: Und ich glaube auch mit Unter anderem die Reaktionen, wenn wir das aus der traumasensiblen Brille uns anschauen und Jonah ansehen als so ein verwundeten Propheten.
00:21:56: Der emotional total erschöpft ist auch durch dem was ihm alles jetzt passiert wer kann sich denn dann freuen?
00:22:04: Wer kann dann, wenn irgendwie alles erschöpt ist, wenn alles gefühlt über dir zusammenbrecht all dein deinen Denken oder wie du funktionierst oder auch dein Komfortzone Unbequeme Situationen reinbegibt und so.
00:22:22: Deine Grundbedürfnisse irgendwie nicht erfüllt sie, nach Sicherheit oder nach ... Nach Wohlbefin dann fällt es glaube ich schwer zu lieben oder Gnade anzunehmen für andere sich für andere zu freuen.
00:22:39: Und Gott challenget uns da aber in dieser Geschichte auch mich ganz besonders weil diese Frage, die kann man auch anders übersetzen.
00:22:49: Nämlich ist es gut für dich, dass es in dir so brennt!
00:22:53: Also was in Jona ja so brent ist das Gott gerecht ist mit einem Volk des Absolut ungerecht andere Menschen behandelt oder abschlachtet?
00:23:03: Das Gott macht in dem Moment ist, dass er ja einen Volk diese Gnade gibt, die ich eigentlich nicht verdient habe.
00:23:10: Da steckt ihr aus einem Glaube dahinter, dass man Gnades verdient von dem man besonders gut ist, besonders gut agiert oder besonders gehorsam ist.
00:23:21: Was in dieser Geschichte passiert ist ja, dass selbst wenn Jonah ungehorsam es Gott da ist und ihn rettet.
00:23:27: Dass selbst ein Volk das gegen Gott agiert und ging sein Volk, wenn es umkehrt und Gott als seinen Gott erkennt.
00:23:39: Gott ihm gegenüber sogar gnädig ist – und beim Herz sich!
00:23:43: Und das verkehrt ja also die Ordnung, die man vielleicht hat in seinem Gottesbild auch.
00:23:50: Dass man sich das verdienen muss.
00:23:52: Das ist irgendwie unverdiente Gnade und dafür steht der christliche Gott.
00:23:57: Also wie es eigentlich unser Gottesbild wäre, etwas verdient oder nicht verdient dem Gott gnädig sein sollte oder auch nicht?
00:24:08: Es wird oft so ausgelegt dass Jonas da egoistisch ist wenn das selbstgefällig agiert, auch weil danach die Sache mit der Pflanze kommt.
00:24:17: Mit dem Rizinus-Schauch, den schickt dann... Der Juna geht aus der Stadt raus und will sich natürlich anschauen ob die vielleicht doch noch zerstört wird?
00:24:25: Und hat er sich einen kleinen Platz da geschaffen?
00:24:28: Eine kleine Hütte?
00:24:29: Und Gott schenkt ihm eine Rizinospflanze, die dann in Höhe wächst, damit er sich nicht mehr ärgert!
00:24:34: Und darüber freut er sich sehr.
00:24:37: aber am nächsten Morgen schickt Gott ein Wurm und der lässt die Pflanze dann zerstören, und dann brennt die Sonne auf seinem Kopf.
00:24:46: Und Jona ist wieder ärgerlich und verliert sogar die Besinnung und wünscht sich wieder den Tod.
00:24:52: Was ich auch ganz schön krass finde das Gott ihn da so ärgert.
00:24:54: also ich habe das für mich noch nicht so richtig herausgearbeitet was das soll außer ihm wahrscheinlich wieder eine Lehre zu geben und das kommt ja dann auch.
00:25:03: im Nachhinein steht ja dann später da hast du recht dass du so zornig bist weil der Rizinos verdorrt ist.
00:25:11: Die Rizinospflanze tut dir leid, doch du hast keine Mühe mit ihr gehabt und sie auch nicht großgezogen.
00:25:17: Sie wuchs über Nacht und verdarb über Nacht.
00:25:20: Und jetzt frage ich dich sollte Neni weh mir nicht leid tun?
00:25:23: Eine große Stadt mit mehr als zu hundertzwanzigtausend Menschen.
00:25:26: Sie alle wissen nicht was links und was rechts ist.
00:25:30: Dazu kommen noch die vielen Tiere.
00:25:32: Sollte es mir da nicht leit
00:25:33: tun?".
00:25:34: Und so endet ja dann der Text von Juna und der Bibelstelle das Gott uns quasi diese Frage lässt sollte es mir da nicht leid tun.
00:25:44: Und diese Frage lässt dann die, ja wie geht's mir eigentlich damit?
00:25:50: Wer bin ich in dieser Geschichte?
00:25:52: oder wie glaube ich und welcher Stelle setze ich mich dar?
00:25:55: und glaube auch daran dass Gott die hätte vielleicht lieber zerstören sollen und wir haben nicht die Gnade und beim Herzlichkeit verdient.
00:26:09: Für mich zeigt diese Geschichte drei Dinge Und zwar, dass äußere Konflikte entstehen und dass das meistens innere Konfikte sind die wir selber haben.
00:26:24: Der Geschichte hat definitiv auch eine natürliche Berechtigung mit den Asyralen und mit dieser Traumareaktion aber es ist ja auch ein innerer Konflikt und diesen inneren Konflik möchte Gott heilen.
00:26:37: Ich glaube definitiv mein Gottesbild ist nicht so, dass er jetzt ihn da quälen will oder retraumatisieren will, sondern ganz im Gegenteil.
00:26:45: Ich glaube, dass Gott dieses Trauma heilen will durch eine neue Konfrontation und diesen inneren Konflikt auch heilen wird.
00:26:54: Und ich glaube als zweiten Punkt das wenn wir in Bestimmung haben in unserem Leben und in Purpose, dass wir davor nicht verklaufen sollten oder können weil wenn Gott möchte, dass es ausgelebt würde, wenn man mit Gott unterwegs ist Und das war Jona ja als Profit, ich dann mit Gott Schieles dafür tun, dass du in diesem Purpose findest und dass du deine Stimmung lebst.
00:27:23: Und ein dritter Punkt möchte ich noch mitgeben, dass Stürme kommen aber dass Gott hilfest schickt und dass es manchmal meistens tiefer geht, dass man nicht sofort auftaucht sondern manchmal er dich so ein bisschen auch in die Tiefe zieht und dass du ein Stück weit in dieser Tiefe auch erst mal bleibst, nicht um dich zu quälen sondern, dass du dich wieder besinnen kannst.
00:27:50: Dass du weißt was wirklich wichtig ist und wo dir Hilfe herkommt Und dann auch vieles möglich ist und Vieles möglich werden kann.
00:28:02: Ich glaube es gibt noch viele andere Dinge die man aus der Geschichte herausziehen kann aber vielleicht ist diese Traumaperspektive hilfreich, damit wir uns ein bisschen mehr damit auseinandersetzen können was den Jona da getrieben hat zu agieren wie er agiert und das ist generell auch meine herangehensweise an Menschen oder auch an die Bibel.
00:28:24: Was hat Menschen dazu bewegt so zu agiern wie sie agieren?
00:28:28: Und wie spricht Gott eigentlich zu uns in diesem Geschichten und will heute noch zu uns sprechen?
00:28:36: ich glaube dass Gott einen beim herzigerer und genädiger und gütigerer Gott ist als ich das auch in meiner Vergangenheit vielleicht gelernt habe, dass es ihm immer um das Leben geht.
00:28:48: Und immer um den einzelnen Menschen und auch Gruppen von Menschen!
00:28:53: Das ist immer um Rettung und Heilungen geht und niemals um Bestrafung oder Unglade.
00:29:05: Ich danke dir dafür, dass du diese Zeit genommen hast oder dich brennt interessieren was du dazu denkst.
00:29:11: Nimm doch ein paar Gedanken vielleicht davon mit und schau, was Gott daraus in deinem Leben macht.
00:29:15: Und wenn dir der Podcast gefällt dann freue ich mich, wenn du ihn abonnierst, bewertest oder mit jemandem treist.
00:29:20: Bis zum nächsten Folge!
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