Zwischen Stärke und Verletzlichkeit
Shownotes
Was passiert, wenn die „Starke“ in dir dein wahres Wesen unterdrückt?
In dieser Episode von Holy Mentor spreche ich über die biblische Geschichte von Hagar und Sarah aus 1. Mose 16 – und darüber, warum diese alte Erzählung mehr mit unseren inneren Konflikten zu tun hat, als wir oft glauben. Ich teile, wie diese Geschichte in verschiedenen Lebensphasen zu mir gesprochen hat: in Identitätskrisen, in Zeiten von Kontrollverlust, nach Trennung und in Momenten emotionaler Reifung.
In dieser Folge geht es um:
Stärke und Verletzlichkeit Ego und innere Antreiber die „zwei Frauen in dir“ Kontrollverlust als Einladung zur Reife
und darum, wie Gott uns gerade in unserer Schwäche begegnet
Wenn du immer die Starke warst – und dich innerlich gerade sehr schwach fühlst, dann ist diese Folge für dich.
1:1 Mentoring Wenn dich diese Episode bewegt hat und du dein eigenes Ringen nicht allein tragen möchtest, begleite ich dich gern im 1:1 Mentoring. Hier findest du meinen Kalender:
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Transkript anzeigen
Sarah Müller: Was, wenn alte biblische Geschichten mehr mit deinem Leben zu tun haben, als du denkst? Willkommen bei Holy Mentor und ich bin Sarah, dein Host. In diesem Podcast erzähle ich nicht einfach alte Texte nach, sondern ich teile, wie Gott durch sie in mein eigenes Leben gesprochen hat, wie sie meinen Blick geschärft haben und wie sie mich herausgefordert haben und mir neue Perspektiven aufgezeigt haben. Heute geht es zwei Frauen. Und vielleicht erkennst du dich in beiden wieder, so wie ich mich auch wiedererkannt habe. Lass uns direkt reinstarten. Ich möchte heute über eine Geschichte sprechen, die mich in drei ganz unterschiedlichen Lebensphasen begleitet hat und jedes Mal anders zu mir gesprochen hat. Es geht um Haga und Sarah aus 1. Mose 16. Abraham, damals noch Abraham und Sarah, damals noch Sarahie, waren verheiratet und Gott berief Abraham und schloss mit ihm ein Bund. Er hat ihm Nachkommens versprochen, so zahlreich wie die Sterne am Himmel und dass aus seiner Liebe Linie ein großes Volk entstehen würde. Auf diesen Rufen sind sie dann losgezogen nach Canaan und es gab eine große Verheißung, große Berufung, große Zukunft und dann kam die Realität, Sarah bekommt keine Kinder. Jahrzehnte lang. Und In dieser patriarchalen Zeit, wie damals, war das nicht einfach nur traurig und dann ist man eben kinderlos, sondern es war existenziell. Frauen bekamen früher sehr früh Kinder, also eher als Teenies mit 13. Kinder bedeuten Status, Sicherheit, Identität. Eine Frau, die keine Kinder hat, war unfähig sozusagen, unvollständig, wertlos. Normalerweise haben Frauen damals 13 bis 17 Kinder bekommen, wenn man mit 13 schon losgelegt hat. Kinder waren für den Erhalt der Familie da. Und jetzt steht diese riesige Verheißung im Raum nachkommen wie die Sterne und ausgerechnet sie kann keine Kinder zeugen. ja, irgendwann wird Sarah ungeduldig oder verzweifelt, vermutlich tief verletzt und entscheidet dann eigenmächtig.
Sarah Müller: Wenn ich kein Kind bekomme, dann soll Abraham eben mit meiner ägyptischen Mark Hagar schlafen. Vielleicht erfüllt sich ja dann die Verheißung durch sie. Er hat halt gedacht, sie muss ein bisschen nachhelfen. Abraham stimmt zu, lässt sich da nicht lange überzeugen und Hagar wird schwanger. Und damit beginnt ein Konflikt, der, wie ich finde, zutiefst menschlich ist. Und die Bibel beschreibt, dass Hagar auf ihrer Herrin dann herabzieht und Sarah fühlt sich gedemütigt. ersetzt, ungerecht behandelt. Ihr eigenes Handeln wird irgendwie zum Fluch für sie selber und sie sagt dann auch zum Abhaben, das Unrecht, das trifft mich jetzt und behandelt sie dann so hart, dass die Hager in die Wüste flieht. Und diese Wüste damals ja so mit, das Schlimmste war, wo du hinfliegen konntest. Isolation, möglicher Tod, keine Versorgung, als Frau Riesengefahr und genau dort als Der Fremde begegnet ihr deinen Gott. Engel spricht dann mit ihr, Hagar mag z.B. wo kommst du her und wo gehst du hin. Der Engel schickt sie aber zurück, nicht raus aus der Situation, sondern zurück hinein, aber mit der Zusage, du wirst einen Sohn bekommen und der soll Ismael heißen und deine Nachkommen werden auch zahlreich sein. Hagar tut dann was Erstaunliches. Sie agiert dann sozusagen auch als Theologin und gibt Gott einen Namen, Elroy, der Gott, der mich sieht. diese ägyptische Mark, die Fremde und nicht die auserwählte, die fromme Erzfamilie Abram-Sara, sondern sie als die, in Anführungszeichen, wertlose Mark. Und doch wird sie gesehen. Und diese Geschichte, erstmal könnte man denken, boah, Sarah, was für ein furchtbarer Mensch Sarah in dieser Geschichte ist. Und natürlich identifizieren wir uns erstmal mit Hagar, mit der Schwachen und denken, hey, kann Sarah so was Schreckliches tun? Meine Namensvötterin. Und auch mir ging das so. Ich hab gedacht, boah, da ist ja wohl jeder auf der Seite von Hager, wie viel Unrecht ihr geschieht. Und in dieser ersten Lebensphase war ich auch Hager. Hab ich mich total mit ihr identifiziert. 2023 war das. Da hat diese Geschichte zum ersten Mal so richtig tief mit mir resoniert. Da war auch die Jahreslosung. Du bist ein Gott, der mich sieht. Und ich war in einer massiven Krise. Wir sind ...
Sarah Müller: Ausgewandert Ende 2021 und nach Mallorca. Ich war emotional total erschöpft. Wir sind hierhergekommen mit großen Hoffnungen. Ich bin in eine sehr, sehr tiefe, krasse Identitätskrise reingeschlittert. Wir hatten existenzielle Sorgen. Ich war die Hauptverdienerin. Es gab keine Einnahmen. Das, womit ich dachte, ich Einnahmen generieren würde, bei mir extrem viel ausgelöst. Deshalb bin ich da auch jetzt, ich gerade bin. Aber das war schon richtig schlimme Zeit und ein Burnout auch. Ich habe mich ja immer stark über Leistung definiert, über Karriere, Wirksamkeit. Ich habe mich über meinen Job extrem krass identifiziert. Ich war vorher Leitung im Marketing und Recruiting in einem mittelständischen Unternehmen und ich war Leitung. Ich war jemand. Und plötzlich war ich mit mir selbst konfrontiert. Ich war nur Mutter und hier hat auch keiner so richtig auf mich gewartet. Und beruflich ging es irgendwie auch nicht voran. Und ich hatte wirklich das Gefühl, niemand sieht mich. Niemand wartet auf mich, niemand braucht mich. Ich habe mich total schwach und unfähig und ungesen gefühlt. Und das war deshalb vor allem so heftig für mich, weil ich immer die war, die so als stark galt. die wenn es jemand schafft, dann du. Sarah, du wirst mal was Grusels aufbauen. Bei dir mache ich mir keine Sorgen. Du bist doch immer so stark. Und das war auch irgendwie immer so nach außen. Und in dieser Phase habe ich mich nicht mit Sarah identifiziert, sondern mit Haga, mit der Schwachen, mit der die fliehen will, mit der die unterdrückt wird, die ungerecht behandelt wird, die... ja irgendwie nur tut, was sie tun soll und dann nicht damit irgendwie Erfolg hat sozusagen. Und die denkt, ich halte das nicht mehr aus. Und die dann aber diese Zusage von Gott bekommt, Gott zieht mich, war für mich existenziell in dieser Zeit. Nicht weil sich dann alles sofort für mich aufgelöst hat, sondern weil er so tief zu mir gesprochen hatte, dass ich gemerkt habe, Gott
Sarah Müller: sieht mich gerade und ich bin nicht ungesehen, sondern Gott sieht auch das, was ich alles versuche und was ich tue. Wenn mich niemand sieht, er sieht mich. Und ich will gar nicht von Gott mit einem Pronomen sprechen. Ich glaube, dass Gott generell keinen Pronomen hat, er, sie oder es. Aber in dem Moment, in dieser Lebensphase war das für mich sehr heilsam, Gott als ...
Sarah Müller: männlichen Versorger und Vater auch zu sehen. Ich glaube, Gott fungiert auch als Mutter, als Vater und deshalb möchte ich mich ausschließlich auf Er konzentrieren, aber in dieser Phase war das für mich so. Und in der zweiten Lebensphase, wo ich noch mal drauf geschaut habe auf diese Bibel, wo die nun noch mal begegnet ist, wurde mir klar, Ich bin nicht nur die Haga, ich bin auch die Sarah. Und das sind nicht nur zwei historische Figuren oder Frauen im Außen, sondern das sind innere Anteile in mir drin. Also auch weil Sarah meine Namensväterin ist und diese inneren Anteile konnte ich für mich so identifizieren als die Schwache und die Starke und dass beide Anteile in mir drin sind. Und ich habe aber auch einen Text, einen Zettel in meine Bibel geklebt, wo steht, ich bin Hager, weil ich auf der Flucht bin von meiner Herrin Sarah. Das war zu einer Zeit, als ich mich sehr angetrieben gefühlt habe von mir selber, dass ich mir selber sehr, sehr viel Druck gemacht habe, endlich voranzukommen, weiterzukommen. Du hättest doch schon längst weiter sein müssen. Warum bist du immer noch da? Du bist immer noch kein Stück weiter gekommen, da wo du eigentlich sein wolltest. Und früher hat das bei mir immer gut funktioniert, mich da so anzutreiben. Und... Ich habe gemerkt, dass Sarah in dieser Geschichte, dieser Anteil dieses Ego ist. Also Sarah steht für mein Ego, für so einen Leistungsdruck, für Kontrolle, für diese innere Stimme, sagt, du musst liefern, du darfst jetzt keine Schwäche zeigen. Was denken die die anderen? Wer glaubst du eigentlich, dass du bist? Du musst es doch jetzt langsam mal hinbekommen. das auch zum Teil nach außen gezeigt habe und nach außen irgendwie versucht habe, immer was darzustellen, wo ich im Inneren gespürt habe, das bin ich eigentlich gar nicht. Ich bin eigentlich, ich würde gerne irgendwie viel verletzlicher sein und schwacher und was anderes auch beruflich machen als das, was ich tue und ich komme aber da irgendwie nicht so raus aus diesem Widerstand, diesem Antrieb, den ich mir selber gebe und hage
Sarah Müller: war für mich dieser innere Anteil dieser Verletzlichkeit, die immer wieder hochkommt und sagt, jetzt lass mich doch mal sein, jetzt lass mich doch mal da stehen bleiben. Und für dieses Gefühl irgendwie, nicht mal einen Ort zu finden, nicht dazu zu gehören und ja, diese Sehnsucht gesehen zu werden. Ich hab immer gespürt, da ist was, was noch gesehen werden will, was ich noch nicht aufgelöst habe.
Sarah Müller: Und gleichzeitig bin ich aber auch die Sarah, die irgendwie aus dem Schmerz handelt. Und dieser Schmerz von Sarah in dieser Geschichte ist natürlich durch diese Kinderlosigkeit die ganze Zeit entstanden. Und auch ist es ja ein Stellvertreterkonflikt, den Sarah da hat mit der Haga. Die bezieht es ja alles auf die Haga und eigentlich ist sie ja ärgerlich auf Gott und auf Abraham, dass ihr kein Kind geschenkt wird, dass sie nicht aus diesem für sie Fluch herauskommt und dann, wenn sie versucht hat, irgendwie zu lösen, dass das nach hinten losgegangen ist und sie jetzt in dieser Situation ist, wo diese andere Frau da ist, die jetzt ihrem Mann ein Kind geschenkt hat und sie auch noch irgendwie herablassen behandelt und diese Machtspiele, die da stattfinden von diesen zwei Frauen und auch inneren Anteilen. Da ist so eine Komplexität in dieser Geschichte drin, die auf unterschiedlichste Art und Weise zu mir spricht. Und ich hatte eine dritte Lebensphase, in der ich aktuell gerade bin. Ich bin gerade in dieser Phase, wo mir diese Geschichte noch mal begegnet ist, jetzt 2026. Das fällt mir auch bisschen schwer, darüber zu sprechen, aber ich glaube, ist total wichtig, dass ich darüber spreche. Wenn ich nur einer Person damit helfen kann, habe ich irgendwie meinen Sinn von diesem Podcast erfüllt, weil ich so viele Menschen sehe, die in Trennung leben und viele alleinerziehende Frauen und Männer mit Kindern, die... wo irgendwie nicht die ganze... Wahrheit irgendwie rauskommt, ich so das Gefühl. Oder ich habe zu wenig davon gehört. Es ist immer so ein Punkt, diese Trennung durchzuziehen. Das andere ist, diese Trennung zu leben. Das erfordert so viel emotionale Reife und Intelligenz, weil da so viele Machtspiele eben auch passieren. So viel in einem selbst passiert. Auch Schmerz und Trigger. Und auch wenn man denkt, man hat da schon vieles aufgelöst und losgelassen, gibt es in dieser Trennungsphase verschiedene Phasen.
Sarah Müller: Wenn man die eine abgeschlossen hat oder gerade so, war jetzt bei mir sehr der Fall, dass dann schon wieder der nächste Meilenstein kommt. zwar die Trennung von meinem Vater, meiner Kinder, war vor knapp zwei Jahren. Und jetzt kam eine neue Partnerin in sein Leben. Und ich dachte, ja, macht mir gar nichts aus. Ich hab mich getrennt, hab damit abgeschlossen. Ich will das ja alles gar nicht mehr. Ich will neu starten. Und Puh, plötzlich hab ich gemerkt, dass diese Geschichte grade mir eine Perspektive aufzeigt, in der ich grade ... in der Situation, ich grade stecke, in diesem Gefühl von Kontrollverlust, und da trinkt jemand in mein Leben ein. Und das ist ja auch das, was bei Sarah und Haga passiert ist. Dieser Hager ist in diese Intimität eingedrungen von Sarah und Abraham. Und auch wenn das jetzt etwas abstrakt ist, dass ich meine Situation, diese Trennung auf diese Situation beziehe, kann ich das verstehen, weil es irgendwie so diese Nebenfrau ist. In einer Trennung von dem Vater der Kinder ist der Vater ja nie weg. Der ist irgendwie mein ganzes Leben lang jetzt da. Und... Da trinkt ja jetzt schon jemand in mein Leben ein, weil sie auch mit den Kindern zusammen seid, weil die Kinder über sie sprechen. Ich hab sie jetzt auch noch nicht kennengelernt. Aber auch wenn rational alles okay ist, emotional ist dann totaler Schmerz in mir. Ich spüre einen Kontrollverlust, ich weiß nicht, was da geschieht. ist eine andere Frau. Diese Frau hat jetzt diesen Bund und diese... diese Zeit mit meinen Kindern und meinen Ex-Partner und es ist auch für mich eine Trauer. Damit geht auch gerade so dieses Bild von Familie, Vater, Mutter, Kind. Werd ich sehr herausgefordert, weil ich ja jetzt die bin, die keinen Partner hat und wir hier Familie leben, Kinder und Mama und dort plötzlich dieses scheinbar klassische Modell Frau, Mann, Kinder.
Sarah Müller: für meine Kinder vielleicht das Idealfamilienbild zeigt. da passieren ganz viele Dynamiken und ganz viel in mir drin, was ich gemerkt habe. Boah, spricht gerade dieser Stellvertreterkonflikt. Den versuche ich gerade, den habe ich auch aufgebaut. Und ich musste irgendwie ehrlich zu mir sein, so ein Teil von mir wollte die andere klein machen. Die herabsetzen, in die Flucht schlagen. Nicht weil ich zurück will, sondern weil ich irgendwie die Kontrolle verliere. Und... Dann habe ich Mitgefühl für die Sarah entwickelt. Ich habe gespürt, dass dieser Schmerz real war und die Reaktion von ihr total menschlich.
Sarah Müller: Ich aber auch gemerkt, dass ich in den letzten Jahren eine emotionale Reife entwickelt habe, mich da auch selber zu reflektieren und das anzuerkennen, was da gerade los ist und dass ich Verbitterung, Trauer, diese fast sagen negativen Gefühle, aber diese Unwohlsein-Gefühle einfach da sein lasse und spüren möchte und nicht verdrängen will. Und dass mich das auch Zeit gekostet hat, mir nehmen musste, das zu verarbeiten, aber dass ich da eine gewisse Liebe mir selbst gegenüber auch zeigen möchte und das auch gelernt habe in den letzten Jahren, dass es nicht nur darum geht, immer die anderen zu verstehen, den anderen Liebe zu empfinden für den Nächsten. Gerade wir als Christen sind da ganz stark drin, sondern dass dieser Satz auch von Jesus heißt, liebe deinen Nächsten wie dich selbst und wir das wie dich selbst aber oft vernachlässigen. Und ich in den letzten Jahren in all diesen Krisenzeiten sehr stark für mich diese Selbstliebe auch gelernt und gearbeitet erarbeitet habe und mir Gott da auch die Augen geöffnet hat, dass ich mich erstmal auch mich selbst kümmern darf und diese Liebe für mich empfinden darf. Das heißt für mich Emotionen zulassen, spüren, fühlen, hinsehen und Ich aber auch für mich entschieden, ich will nicht so verbittert sein wie die Sarah in der Geschichte. Ich will nicht manipulieren und ich will nicht herablassend sein. will dieser anderen auf Augenhöhe begegnen. Und was mir dabei hilft, ist 1. Korinther 13 nicht als dieser Hochzeitstext über romantische Liebe, sondern als AGP, als diese göttliche Liebe, als dieser Bewusstseinszustand, wo die Liebe nicht reizbar ist und sich nicht ereifert und sich nicht aufspielt und das nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung. Eine Entscheidung gegen dieses Ego, was kämpfen will und was aufrecht zu erhalten. Eine Entscheidung für Reife, für anderen und mir selbst mit Liebe zu begegnen, weil wenn ich alles habe, aber Liebe nicht, dann habe ich einfach nichts und das stimmt, das erkenne ich immer.
Sarah Müller: immer mehr und ich übe das, ich bin überhaupt nicht perfekt drin und ich struggle da die ganze Zeit mit und das ist ein tägliches Üben, aber ich habe mir das vorgenommen, diese Entscheidung zu treffen. Ja und diese Geschichte zeigt mir einfach, ich trage beide Anteile in mir, wahrscheinlich sind es auch noch mehr als zwei Anteile, aber ich möchte es mal runterbrechen auf die starke und die verletzliche. Und die Haga hat ja Und das ist das Schöne an der Geschichte, ja auch diese Verletzlichkeit ein Stück weit angenommen und ist wieder zurückgegangen in diese schwierige Situation. Gott hat sie ja nicht da rausgenommen, sondern wieder hineingeschickt, aber bekräftigt. Und die Sarah hat später weiterhin in der Bibel dann auch einen Sohn empfangen. Der Konflikt ging trotzdem weiter bei den beiden. Und das ist für mich auch so die Lehre da draus, mit Jesus hilft mir da aus diesem Konflikt, mich da nicht reinzusteigern, sondern mit dem Bewusstsein dran zu gehen. Er ist mir wahrscheinlich schon 20 Kilometer voraus und hat wahrscheinlich was Gutes oder hat was Gutes im Sinn für mich. Und Gott ist nicht gegen mich, sondern im Gegenteil für mich. Und deshalb kann ich auch mit einer anderen Perspektive an diese neue Situation gehen und auch mit meinen inneren Anteilen umgehen, dass beides eben da sein darf. Und selbst wenn ich fliehe, auch Gott mir da in dieser Einsamkeit begegnet. Ja und vielleicht hat diese Geschichte auch was in dir ausgelöst. Vielleicht ist da ein Konflikt, den du nicht länger allein tragen willst. Vielleicht bist du auch in einer Trennungsphase oder in einer Identitätskrise. Egal was es sein soll, in welchem Umbruch du gerade bist. Ich begleite für Frauen und auch Männer gerne im 1 zu 1 Mentoring durch genau solche Prozesse und auch gerne spirituell. In den Show Notes findest du meinen Kalender und dann kannst du dir dort gerne direkten
Sarah Müller: Termin buchen oder Kontakt mit mir aufnehmen und ich freue mich, wenn du das nächste Mal wieder einschaltest. Deine Sarah.
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